Forschungsarbeiten
am Fraunhofer FEP
gegen Corona

Forschung gegen Corona

INNO4COV-19 – Förderung von Innovationen zur COVID-19 Diagnose, Prävention und Überwachung

Im Rahmen des 6,1 Millionen Euro-Projekts INNO4COV-19 soll die Kommerzialisierung neuer Produkte zur Bekämpfung von COVID-19 in ganz Europa unterstützt werden. Auf der Suche nach einer raschen Entwicklung von Produkten – angefangen bei Medizintechnologien bis hin zu Überwachungslösungen - wird das Projekt Innovationen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus fördern, die Technologieführerschaft Europas und die Industrie stärken, um die Sicherheit und das Wohl der Bürger zu schützen.

Das Fraunhofer FEP wird seine Rolle-zu-Rolle Anlagentechnik und Elektronenstrahltechnologien für die Sterilisation von Textilmaterialien auf großen Flächen in das Projekt einbringen. Ein weiteres Thema des Fraunhofer FEP im Rahmen von INNO4COV-19 befasst sich mit der frühestmöglichen Erkennung von infizierten Personen mittels OLED-Mikrodisplay-Technologie.

MobDi – Mobile Desinfektion

Im Projekt »Mobile Desinfektion« (MobDi) werden neue Hardware- und Software-Lösungen für mobile Serviceroboter entwickelt. Diese sollen es einerseits ermöglichen, potenziell kontaminierte Oberflächen in Gebäuden und Verkehrsmitteln bedarfsgerecht und schonend mit einem Roboter zu desinfizieren. Andererseits sollen die Entwicklungen im Projekt dazu beitragen, den Materialtransport in Kliniken zu automatisieren und damit einer Keimverschleppung durch das Personal entgegenzuwirken.

In dem Gemeinschaftsprojekt verschiedener Fraunhofer-Institute führt das Fraunhofer FEP erste grundlegende Untersuchungen zur Erkennung des Verschmutzungsgrades und der Verschmutzungsursache von Oberflächen durch. Außerdem werten unsere Forscher anhand von Verunreinigungen mit Bakterienproben den Desinfektionserfolg aus.

NGST – Next Generation Schutz-Textilien

© Fraunhofer FEP

Die Initiative Next Generation Schutz-Textilien bietet einen Ansatz für die Produktion verbesserter, qualitativ hochwertiger Schutztextilien. Dies umfasst eine qualifizierte Auswahl der Grundmaterialien, Untersuchungen zur Hochskalierung, um die Voraussetzungen für eine rasche Ausweitung von Produktionskapazitäten zu schaffen, die Entwicklung neuartiger antiviraler Beschichtungen, sowie eine umfassende biologische und materialwissenschaftliche Analytik, die zur Verifizierung der verbesserten Eigenschaften dient und zudem neue Methoden der Qualitätskontrolle erschließt.

Im Rahmen des Projekts testet und bewertet das Fraunhofer FEP die Textilfunktionalisierung mittels einer Inaktivierung von infektiösem oder kontaminiertem Material durch eine Funktionalisierung mit antiviral wirkenden Huminstoffen. Darüber hinaus werden funktionalisierte Filter-Vliese am Fraunhofer FEP mit Hilfe von unterschiedlichen Oberflächenbehandlungsverfahren veredelt und diese dann an einem Demonstrator (Schutzmaske) montiert.